Gibt es in den Kommunen ein „Weiter so“ nach der Europawahl?

 

Die gerade eben stattgefundene Europawahl hat ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass ein ansehnlicher Teil der Bevölkerung mit der Blockadepolitik der Volksparteien unzufrieden ist. Die Grünen erhalten immer mehr Zustimmung für ihr mutiges Ansprechen und Vorangehen in diesen schwierigen Zeiten.

 

Die Menschheit sieht sich gegenwärtig mit dem Klimawandel und dem Artensterben konfrontiert. Wenn nicht bald entschiedene Maßnahmen zur Eindämmung der beiden Probleme ergriffen werden, werden die Folgen daraus nicht mehr umkehrbar sein.

Aktuell erwärmt sich die Erde zu schnell, wodurch ganze Ökosysteme bedroht sind. An einigen Orten der Erde und in Teilen des Klimasystems werden bald kritische Schwellenwerte erreicht. Danach wird eine Kettenreaktion einsetzen und unumkehrbare Ereignisse lostreten. Viel Zeit bleibt uns nicht. Unser Klimasystem könnte schon in weniger als 12 Jahren kippen.

Was hat dies alles nun mit Niedersachsen zu tun?

Täglich gehen in Niedersachsen 10 Hektar Boden für Siedlungs- und Verkehrsflächen verloren. Dabei ist Niedersachsen nach Bayern Spitzenreiter unter den Bundesländern. Rund die Hälfte der verbrauchten Fläche wird dabei versiegelt, das heißt sie verschwindet unter Beton. Zwischen Boden und Klima bestehen komplexe Wechselwirkungen mit teilweise sich verstärkenden Rückkopplungseffekten. Der Boden hat Einfluss auf das Klima, weil er Wasser für Pflanzen speichert. Über die Verdunstung der Vegetation beeinflusst der Boden im Wesentlichen das lokale und regionale Klima. Dies geschieht durch den Wasserdampf, der durch die Verdunstung der Vegetation entsteht. Dieser Wasserdampf entzieht der umgebenden Luft Energie und kühlt sie somit ab. Beton und andere Versiegelungsmaterialien neigen aber tendenziell zur Überwärmung, weil sie einen Großteil der eintreffenden Hitzestrahlung aufnehmen und nicht in die Tiefe weiterleiten. Dadurch staut sich die Hitze in der Umgebung, was den Klimawandel noch zusätzlich verstärkt.

Infolge des Klimawandels werden häufiger Starkregenereignisse über das ganze Jahr auftreten. Bei Starkregen fallen in wenigen Stunden erhebliche Regenmengen an, die aber aufgrund der Versiegelung nicht mehr vom Boden aufgenommen werden können. Aus diesem Grund muss Bodenschutz Teil der Lösung des Klimawandels sein.

Was muss sich auf kommunaler Ebene nun ändern?

Bisher war der Klimawandel in den meisten Kommunen kein großes Thema. Im Gegenteil besteht durchaus der Eindruck, als hätten wir hier auf kommunaler Ebene mit dem Klimawandel überhaupt nichts zu tun. Da sich der Klimawandel durch die zunehmende Bodenversiegelung weiter verschärft, muss auch auf kommunaler Ebene mehr Bodenbewusstsein entfaltet werden. Viele Bürger unserer Samtgemeinde engagieren sich mittlerweile auf vielfältige Weise gegen die gegenwärtige Politik in Bezug auf den Klimawandel. Bei den Europawahlen hat ein beträchtlicher Teil der Wähler in unserer Samtgemeinde ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass sie sich mehr umweltbewusste Politik wünschen.

Oft sind gute Konzepte vorhanden, aber es mangelt an der Umsetzung. In Hanstedt muss das Fahrrad mehr in den Fokus gesetzt werden. Auch fehlen allerorts öffentliche Ladesäulen für die Nutzer_innen der Elektromobilität. Eine digitale Echtzeitanzeige der ankommenden Busse für die zentralen Bushaltestellen in Hanstedt und Salzhausen würde das Busfahren für die Fahrgäste erleichtern. Auch alternative E-Car-Sharing-Modelle in den Kommunen wären einen Versuch wert.

In Salzhausen lässt ein Konzept für die Wiederherstellung und Begrünung der öffentlichen Wegeränder auf sich warten. Auf den Friedhöfen könnten Grünflächen in Blühwiesen umgewandelt werden. Ungenutzte Gräber und Beete könnten mit insektenfreundlichen Sträuchern und Stauden bepflanzt werden. Bei anstehenden Großprojekten in unseren Gemeinden fordern die Grünen deswegen zukünftig eine ausgewogene Bestandsaufnahme aller Chancen und Risiken, in der auch der Natur- und Klimaschutz mehr in den Fokus gerückt werden. Boden ist eine begrenzte Ressource und geht nach seiner Erschließung bzw. Bebauung für viele Jahrzehnte für andere Nutzungsarten verloren. Wenn große Flächen versiegelt werden, sollte dies zumindest auf klimafreundliche Weise und zum Wohle aller geschehen. Auch im Privaten gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um mit gutem Beispiel voranzugehen. Die neuen Wege müssen nur begangen werden.

Wie die Klimaaktivistin Greta Thunberg sagt: „Unser Haus steht in Flammen.“ Wir müssen dringend handeln und die bestmöglichen Lösungen für Mensch und Natur erarbeiten und umsetzen. Denn je länger wir warten, desto drastischer müssen die Maßnahmen werden, die ergriffen werden müssen. Wenn wir darauf warten, dass jemand anderes diesen Planeten retten wird, wird es scheitern.

Wir sagen danke!

Danke an alle Menschen, die uns im Europawahlkampf unterstützt haben! Die Regierungsparteien spüren jetzt deutlich, dass sie Grüne Themen nicht weiter ignorieren können. Kommt, wir bauen das neue Europa!

Ergebnisse der Europawahl im Landkreis Harburg findest du hier.

 

 

Lars Möhrke (Grüne) verdeutlicht den zu geringen Abstand zum Trecker

von Karin Sager, Vorsitzende ADFC Kreisverband Harburg e.V., 22.5.2019

Am Dienstag (21.5.) hat der ADFC Kreisverband Harburg e.V. eine spontane Radtour auf der Vierhöfener Straße unternommen. Es sollte probiert werden, wie es sich nach dem geplanten Ausbau der Strecke auf 5,50m Fahrbahn mit dem Rad fährt, wenn beidseitig nach weiteren 25cm Befestigungsstreifen die neuen Leitplanken stehen; Gesamtbreite 6,00m.

Hintergrund: Die ausgebaute Strecke soll ohne Tempobegrenzung mit Hilfe von Fördermitteln des Landes gebaut werden. Eine Sicherung für den Rad- und Fußverkehr ist nach dem Umbau bisher nicht vorgesehen. Das ist in unseren Augen heute nicht mehr vermittelbar. Kurzfristig konnte ein Fahrer auf seinem Traktor (hier 2,30m breit) gefunden werden, um so ein zukünftiges Überholmanöver zu demonstrieren – siehe Bild.   Mehr »

Ingo Rieckmann

Verfahren zur Ansiedelung eines Autohofs in Egestorf wirft immer mehr Fragen auf.

Am Freitag, den 12.4.2019 ist die Ansiedelung eines ARC-Autohofs im Egestorfer Gemeinderat formell beschlossen worden. Laut Egestorfer CDU ist diese Entscheidung unumgänglich, da nur wenig Spielraum für eine Veränderungssperre bestehe. Diese war in einer früheren öffentlichen Sitzung zwar vom Rat einstimmig beschlossen worden, wurde aus juristischen Gründen nun verworfen. In diese schlechte Ausgangslage hat uns unser Bürgermeister Schreiber gebracht, moniert Grünen-Ratsmitglied Ingo Rieckmann aus Döhle. So wurden in der Vergangenheit mindestens zwei Chancen vertan, das Heft in der Hand zu behalten und das Wohl der Gemeinde in den Mittelpunkt zu stellen.    Mehr »

Autohof Evendorf-Döhle: Bürgerversammlung am 03.04.2019 um 19.00 Uhr, Hotel "Acht Linden", Egestorf

Die Egestorfer Gemeindeverwaltung hat zur zur Bürgerversammlung zum Thema Autohof am 03.04.2019 um 19.00 Uhr, Hotel "Acht Linden", Egestorf, eingeladen. 

Die Bürger der Gemeinde Egestorf sollen über den aktuellen Stand der interfraktionellen Sitzungen zum Thema „B-Plan Thaneberg – Ansiedlung ARC“ informiert werden. Sie können bis zum 29.03.2019 Fragen oder Anregungen zu dem Thema: „Ansiedlung eines ARC im B-Plan Thaneberg Döhle/ Evendorf“ an die Gemeindeverwaltung richten. E-Mail: info(at)gemeinde-egestorf.de oder direkt im Büro: Schätzendorfer Straße 8 in Egestorf zu den Öffnungszeiten.

Die Grünen vor Ort teilen die Position der UWE zu diesem Thema, siehe www.uwe-egestorf.de, und haben sich für eine Änderung des Bebauungsplanes für den Autohof sowie den Erlass einer Veränderungssperre eingesetzt, die zunächst die Planungshoheit der Gemeinde für alle Entscheidungen sichern würde.

Schaffen wir im Kleinen ein Paradies für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge...

Die Tage werden länger, die Temperaturen milder. Höchste Zeit, unsere Gärten oder Balkone aus dem Winterschlaf zu holen. Wie wir dabei auch Bienen, Hummeln und Schmetterlingen etwas Gutes tun können, möchte uns der neue Ratgeber „Dein Bienengarten“ vorstellen. Ein Paradies für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, siehe:

https://gruenlink.de/1lbe

Joachim Bartels (Vorsitzender Ortsverbund Salzhausen-Hanstedt)

oder genauer gesagt gegen die geplanten Leitplanken an der Gemeindeverbindungsstraße Garstedt / Vierhöfen! Mit aller Macht wollen die Samtgemeindepolitiker und die Verwaltung an dem geplanten Ausbau der Straße festhalten

 

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Die Gemeinde Egestorf muss sich zwischen nachhaltiger Zukunft oder futuristisch anmutenden Autohof entscheiden

Zehn Jahre ist es her, dass ein US-amerikanischer Investor den Bau eines Mega-Autohofs in Egestorf-Döhle plante und dann letztendlich am eigenen Größenwahn scheiterte. In all den Jahren reifte bei vielen in der Gemeinde die Einsicht, dass es ein Fehler war, diesem Projekt zuzustimmen. Leider wurde es in der Zwischenzeit versäumt, diesen Fehler rückgängig zu machen und den Bebauungsplan nach sieben Jahren Untätigkeit seitens des Investors zu ändern. Viele Jahre wogen sich die Bürger der Gemeinde in der trügerischen Sicherheit, dass dieser Kelch an ihnen vorübergegangen war. Nun ist Gemeinde wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt und sieht sich mit einem neuen, ehrgeizigen Investor konfrontiert. Am vergangenen Mittwoch stellt sich die Nanz-Gruppe, ein Neuling in der Autohof-Szene, bei einer Bauausschusssitzung der Gemeinde Egestorf den zahlreich erschienenen Bürgern vor.   Mehr »

Velorouten: Radverkehr zwischen Stadt und Land

Der ADFC lädt ein, am

Montag, 21. Januar 2019 um 19.00 Uhr

Velorouten: Radverkehr zwischen Stadt und Land, Vortrag von Prof. Dr. Heiner Monheim

Museum Lüneburg, Marcus­ Heinemann Saal

Eingang: Wandrahmstraße 10

Eintritt: frei Einlass: ab 18:30Uhr

mehr Informationen: hier

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und gutes Essen!

Gutes Essen, eine klimagerechte Landwirtschaft und der Erhalt der Bauernhöfe – das steht gerade auf dem Spiel. 2019 entscheidet die Bundesregierung bei der EU-Agrarreform (GAP) maßgeblich mit, welche Landwirtschaft die EU Jahr für Jahr mit 60 Milliarden Euro unterstützt. Aktuell gilt: Wer viel Land besitzt, bekommt viel Geld. Schluss mit den Steuermilliarden an die Agrarindustrie!

Der Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft kann nicht mehr warten.

Bei den Verhandlungen in Brüssel muss sich die Bundesregierung an die Seite der Bäuerinnen und Bauern stellen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und gutes Essen herstellen. Deswegen unterstützen wir den Protest für die Agrarwende!

Infos zur Anreise findet ihr hier: Grüne Lüneburg oder  "Wir haben es satt"   Mehr »

von links: Lars Möhrke, Conny Schwanemann, Gabriele Rademacher vor Edeka Dalinger in Hanstedt

Kurz vor Weihnachten haben die Grünen Vertreter der Samtgemeinden Salzhausen und Hanstedt noch ein Zeichen gegen die Verschmutzung mit Plastikmüll gesetzt. Teile ihrer Aufwandsentschädigung wurde in Stoffbeutel investiert, die dann vor den Edeka-Märkten in Hanstedt und Salzhausen verteilt wurden. Nicht nur die Taschen, die Infobroschüren usw. fanden großes Interesse, auch in vielen Gesprächen wurde von den Kunden Unverständnis über die übertriebene Verpackungsmentalität in den Märkten geäußert.    Mehr »

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Detlev Schulz-Hendel (MdL)

Der Baustoffproduzent Manzke hat südöstlich von Vierhöfen den Abbau von Kies und Sand beantragt. Die Landesregierung hat dazu nun eine Landtagsanfrage des grünen Abgeordneten Detlev Schulz-Hendel aus Amelinghausen beantwortet.   Schulz-Hendel kritisiert, dass die Landesregierung an der umstrittenen Vorrangfläche im Landkreis Harburg festhält: „Die strategische Umweltprüfung hat bereits gezeigt, dass der geplante Kiesabbau erhebliche Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner, Natur, Landschaft, Boden und Wasser bedeutet. Der Landkreis muss diese Risiken im laufenden Genehmigungsverfahren nun kritisch prüfen.“ 

Vierhöfen ist ein sogenanntes Straßendorf: ein großer Teil der Einwohner wohnt an der Kreisstraß (K 37), die auf ca. 2 km Länge durch das Dorf führt (Alte Dorfstraße). Wie und ob der Schwerlastverkehr über Jahre auf der schmalen Kreisstraße abgewickelt werden soll, ist insbesondere für die Anwohner ein äußerst dringliches Thema.  Insgesamt sieht die regionale Raumordnung eine Abbaufläche von 110 Hektar vor, davon will die Firma Manzke nun weitere 28 Hektar erschließen. „Der Abbau darf nicht häppchenweise in Salami-Taktik genehmigt werden,“ fordert Schulz-Hendel. „Die Umweltauswirkungen müssen insgesamt betrachtet werden. Die Erfahrungen mit dem bereits erfolgten Kiesabbau sollten eine Warnung sein.“   Mehr »

Der ADFC Kreisverband Harburg e.V. hatte zur politischen Radtour auf schlechten Radwegen an Landesstraßen eingeladen. Detlev Schulz-Hendel (MdL), verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, hatte zugesagt. Am 25.8.2018 trafen sich gute 10 TeilnehmerInnen aus Kreisen des ADFC und der Politik; darunter auch unser Kreistagsabgeordnete Lars Möhrke.    Mehr »

Foto: ADFC Kreis Harburg

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Am 5. Juli 2018 informierte sich Detlev Schulz-Hendel (MdL) auf Einladung der Grünen in Vierhöfen über den drohenden Sandabbau im Trocken- und Nassabbau. Vor Ort machten die Vertreter der BI Vierhöfen und Bgm. Eberhard Leopold eindrücklich deutlich, welche gravierenden Umweltschäden und massive Verkehrsbelastung bei einer Genehmigung zu erwarten sind. Zudem wiesen sie auf die sensible Grundwassersituation in diesem Bereich hin. Bereits der letzte Sandabbau im Jahr 2000 hat zu einem Trockenfallen der Quelle des Dorfbaches und von Feuchtwiesen geführt. Die Grundwasserströme laufen direkt aus den wasserführenden Endmoränengebiet in Richtung Abbaugrund weiter bis zur Wohnbebauung von Vierhöfen. Als Folge des vorherigen Nassabbaus ist das Grundwassersystem aus dem Ruder gelaufen, der Wasserstand des tiefer liegenden Sees um 2m angestiegen. In Vierhöfen fielen etliche Keller nass. 

Nun liegt ein neuer Antrag des Unternehmens Manzke Besitz GmbH & Co KG für den Sand- und Kiesabbau von 3.185.130 m³ Boden über 30 Jahre auf einer Waldfläche von rd. 28 ha in Vierhöfen an der Landkreisgrenze zu Lüneburg vor. Der Landkreis Harburg führt hierfür ein Planfeststellungsverfahren durch. Die Vierhöfener Einwohner sind alarmiert.    Mehr »

Bgm. Eberhard Leopold erläutert die Sorgen der Vierhöfer Gemeinde.
Von Links: Joachim Bartels (Grüne, Vorsitzender OV Salzhausen-Hanstedt), Harry Schulz (BI Vierhöfen), Lars Möhrke (Grüne, Kreistagsmitglied), Volkmar Block (Grüne, Vorsitzender Umweltausschuss Kreistag), Detlev Schulz-Hendel (Grüne MdL), Erberhard Leopold (Bgm. Vierhöfen)
Luftwurzeln der Bäume im trocken gefallenen Quellgrund

Wer in Döhle die Auebrücke in Richtung Schafstall überquert ist sprachlos. Das Ausmaß der gefällten Bäume in dem schützenswerten Gehölzstreifen am Wiesental lässt jeden Spaziergänger verwundern. Dort wurden 56 Eichen, davon 33 mit einem Durchmesser von mindestens 45 cm, 1 große Buche, 10 Kiefern und 15 Erlen und Birken gefällt. Und das mitten im Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“! Es wird der Eindruck erweckt, dass hierbei nicht der Naturschutz, sondern nur wirtschaftliche Interessen im Vordergrund gestanden haben. Anders kann diese unsensible Maßnahme nicht erklärt werden. Naturfreunde sind über das Vorgehen entsetzt und traurig. Sieht so geförderter Naturschutz aus?   Auch in Wilsede hat ein Kahlschlag in der denkmalgeschützten Ortsmitte stattgefunden. Mindestens 20 ortsbildprägende, zum Teil 200 Jahre alte Eichen und Buchen wurden im Bereich des Heidemuseums, des Gasthauses nebst angrenzendem Gästehaus gefällt. 

 

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gefällte Bäume im NSG bei Döhle
angesägte Kiefer im NSG bei Döhle
gefällte Buche im NSG bei Döhle
Baumfällungen in Wilsede
vor dem Heidemuseum
 
Joachim Bartels

Auf der Jahreshauptversammlung der Grünen des Ortsverbandes Salzhausen-Hanstedt am 23. Februar 2018 wurde Joachim Bartels aus Eyendorf mit einstimmiger Mehrheit zum  neuen Vorsitzenden  gewählt. Joachim Bartels ist ein alter Hase bei den Grünen und ist mit seiner langen kommunalpolitischen Erfahrung der geeignete Nachfolger für Hans-Joachim Abegg.     Mehr »

Neujahrsempfang der Grünen in Jesteburg mit Detlev Schulz-Hendel

Der Neujahrsempfang der Grünen des Kreisverbandes Harburg Land in Jesteburg am 07.01.2018 in Jesteburg war ein voller Erfolg. Bei entspannter Stimmung konnten sich die neuen Mitglieder mit den "alten Hasen" austauschen. Weiter bestand die Möglichkeit, unseren Landtagsabgeordneten, Detlev Schulz-Hendel, kennenzulernen. 

Die "alten Hasen" der Grünen mit Detlef Schulz-Hendel

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Antrag der Grünen auf Verbot von Pestiziden, Gülle- und Gärresten auf den Flächen der Dr.-Gerhard-Denckmann-Stiftung und der Gemeinde Salzhausen ist mehrheitlich abgelehnt worden.   Mehr »

Foto: Nick Mondry-Ritter

Mit einer Bestäubungsaktion haben die Grünen am Samstag in der Winsener Innenstadt auf das Insektensterben aufmerksam gemacht. „Eifrig wie die Bienen“ bestäubten sie Blüten, die an ihrem Wahlkampfstand angebracht waren. „In Teilen von China ist diese Art der Bestäubung inzwischen die einzige Möglichkeit Apfel- und Birnenbäume zu befruchten.“ berichtet der  Landtagskandidat von Bündnis 90/ Die Grünen Nick Mondry-Ritter. „Durch den drastischen Einsatz von Pestiziden wurden die Insekten in großen Teilen von China ausgerottet. Das darf sich Deutschland nicht wiederholen.    Mehr »

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Protest gegen die bestehende Sauenhaltung

Am Stand der Grünen in Hanstedt wurde durch den Direktkandidaten für die Landtagswahl, Nick Mondry-Ritter, mit Hilfe eines ausgestellten Kastenstands (auch "Ferkelschutzkorb" oder "Eiserne Jungfrau" genannt) veranschaulicht, wie eingeengt die Tiere ca. die Hälfte ihres Lebens zubringen müssen. Die Sauen stehen oder liegen dabei über ihren Exkrementen und haben keinerlei Möglichkeit sich auszuruhen, da die Ferkel jederzeit Zugriff auf sie haben. Auf Initiative des niedersächsischen Grünen Landwirtschaftsministers Christian Meyer soll die Kastenstandhaltung reduziert werden. Der Berliner Senat vermutet, dass diese Form der Tierhaltung nicht nur gegen das Tierschutzgesetz, sondern auch gegen das Grundgesetz verstößt und lässt dies nun vom Bundesverfassungsgericht prüfen.

Verlosung von 5 bienenfreundlichen Sträuchern beim Kirch- und Markttag in Salzhausen

Übergabe eines Strauches an die Gewinner durch den Vorsitzenden Hans-Joachim Abegg, den Landtagskandidaten Nick Mondry-Ritter und die Bundestagskandidatin Nadja Weippert

Beim Kirch- und Markttag in Salzhausen wurden am Stand der Grünen 5 verschiedene Sträucher unter den Besuchern für ihre Gärten verlost. Die Wildbienen werden die Sträucher lieben. Ein kleiner Beitrag für eine lebenswertere Welt. 

Schafstall im Döhler Naturschutzgebiet

Die Grünen des Ortsverbandes Salzhausen-Hanstedt sprechen sich gegen den beantragten Neubau eines Einfamilienhauses mit Kleingarage und Holzlager im Naturschutzgebiet "Lüneburger Heide" neben dem Schafstall in Döhle aus. Der Bauantrag für ein Wohnhaus für einen Schäfer und seine Familie wurde beim Landkreises Harburg eingereicht, die Umweltverbände beteiligt.     Mehr »

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Friedliche G20-Demo in Hamburg am 2. Juli 2017 - wir waren dabei!

Mit Jürgen Trittin und Claudia Roth trotzen wir den Regen
Direktkandidatin für die Bundestagswahl Nadja Weippert mit Anton Hofreiter und Hans-Joachim Abegg
Unsere Grünen in Hamburg
Die Plakate waren sehr vielfältig...
und die Aktionen auch!
Joachim Bartels macht Stimmung

Treffen der Wahl-AG mit dem grünen Direktkandidaten für die Landtagswahl: Nick Mondry-Ritter

Am 30. Juli 2017 hat sich die Wahl-AG des grünen Ortsverbandes mit unserem Direktkandidaten für den Wahlkreis 50 (Winsen, Stelle, Elbmarsch und Hanstedt / Salzhausen) Nick Mondry-Ritter getroffen.

Nick (41), Industriekaufmann, wohnt in Königsmoor. Er brachte bereits viele gute Ideen für den Wahlkampf mit. Als Hobbyimker engagiert er sich insbesondere für den Erhalt der Natur und für Arbeitnehmerrechte.

Wir sind sehr motiviert, den Wahlkampf zusammen mit Nick zu führen, um das Land weiter in Sinne von Mensch und Tier gestalten zu können.

Nick (hintere Reihe, 3. von links) mit Vertretern des grünen Ortsverbandes

Salzhäuser Grüne beantragen ein Verbot des Einsatzes von Ackergiften, Gülle und Gärresten auf den Flächen der Gemeinde Salzhausen und der Denckmann-Stiftung

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Mandatswechsel im Rat der Samtgemeinde Salzhausen

Hilke Beer hat ihr Mandat im Rat der Samtgemeinde Hanstedt aus persönlichen Gründen niedergelegt. Für sie ist Günter Gajewsky in der Sitzung des Rates der Samtgemeinde Salzhausen am 30.03.2017 nachgerückt. Ihren bisherigen Platz im Schulausschuss nimmt künftig Hans-Joachim Abegg wahr. Seine Plätze im Hochbau- und im Finanzausschuss übernimmt dafür Günter Gajewsky. 

Der Schutz der Grundwasservorräte ist Lebensbasis für unsere und für zukünftige Generationen. Es ist in unser aller Verantwortung, für einen intakten Wasserhaushalt und funktionsfähige Ökosysteme zu sorgen.

Die Grünen des Ortsverbandes Salzhausen-Hanstedt haben mit Entsetzen die Empfehlung des Kreisumweltausschusses zum Thema „Grundwasserförderung durch Hamburg Wasser (HWW)“ zur Kenntnis genommen. Danach wird für die Wasserförderung für bis zu 17,8 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr für einen Zeitraum von 30 Jahren ein Freibrief erteilt.

 

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von links: Pierre Lösch (Fraktionsvorsitzender Grüne SGH), Susanne Menge (MdL)und Lars Möhrke (Kreistagskandidat Grüne)

Am Dienstag, den 2. August 2016 hielt Susanne Menge, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Abgeordnete des niedersächsischen Landestages und dort Sprecherin der grünen Fraktion für Verkehr, Häfen und Schifffahrt im Geidenhof in Hanstedt vor 30 interessierten Zuhörern in Hanstedt einen spannenden Vortrag über die Weiterentwicklung der Mobilität auf dem Land.   Mehr »

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Blühstreifen auf Initiative der Grünen in Egestorf

Blühstreifen am Pastor-Bode-Park

Auf Initiative der grünen Ratsfrau, Christine Bernstorff, sind am Pastor-Bode-Park und Aueweg in Egestorf Blühstreifen für Bienen und andere Nützlinge angelegt worden. Aus dem Ort haben Lutz Marquardt und Heiner Schwanemann die Idee tatkräftig unterstützt und so können auch dieses Jahr wunderschöne Blühstreifen in der Gemeinde bewundert werden, in denen es vor Insekten nur so tummelt und summt.

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Susanne Menge MdL, Sprecherin für Verkehr der grünen Landtagsfraktion, mit Lars Möhrke

Am 9. April 2016 fand die kommunalpolitische Tagung des Landesverbandes von Bündnis90/Die Grünen in Hannover statt. Nach einer Begrüßung durch den Landesvorsitzenden, Stefan Körner, ging die Veranstaltung gleich in eine Information und  Austausch zu dem Thema: "Im Spannungsfeld von Regierungs- bzw. Mehrheitsbeteiligung und Grünen Grundsätzen" über.

Anschließend wurde in Fachforen zu den Themen "Mobilität", "Agrar und Verbraucherschutz"," Umwelt und Energiewende" und "Integration und Teilhabe" durch die MinisterIn: Christian Meyer, Stefan Wenzel und Gabriele Heinen-Kljajic und weitere politische SprecherInnen der grünen Landtagsfraktion und Bundestagsfraktion  informiert und diskutiert. 

Wir waren mit drei Mitgliedern vor Ort und konnten viele interessante Impulse und Anregungen für die weitere politische Arbeit mit nach Hause nehmen.

 

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während der Podiumsdiskussion
Gespräche am "runden Tisch"

Der grüne Ortsverband Salzhausen-Hanstedt veranstaltete am 15.03.2016 in Garlstorf eine sehr informative und gut besuchte Podiumsdiskussion mit dem nds. Landwirtschaftsminister Christian Meyer zum Thema: Nachhaltige Landwirtschaft - eine Chance für Landwirte, Verbraucher und Umwelt. Als weitere Podiumsgäste mit hoher fachlicher Kompetenz stellten sich

  • Ulrich Peper, Leiter der Fachgruppe Betrieb und Tier von der Landwirtschaftskammer,
  • Hubertus von Hörsten, Biolandwirt nach Demeterstandard von der Hofgemeinschaft Wörme und
  • Peter Tenbrinck, Abteilungsleiter der Eurofins Dr. Specht Laboratorien für Lebensmittelkontrollen,

den Fragen.

Christian Meyer betonte eingangs in einem Kurzreferat die stark gesunkenen Preise für Milch und Schweinefleisch innerhalb des vergangenen Jahres, die mit einem Wertschöpfungsverlust von etwa  800 Mio. Euro für die niedersächsischen Landwirte zu veranschlagen seien und ihm große Sorgen bereiten. Auf der anderen Seite profitierten Biobetriebe von einer sehr guten Preisentwicklung aufgrund gestiegener Nachfrage bei den Verbrauchern, die hiesige Nachfrage nach Bioprodukten könnte von inländischer Produktion nicht gedeckt werden. Bei den Verbrauchern sei die Bereitschaft gestiegen, für höhere und regionale Lebensmittelqualität auch mehr zu bezahlen. Sorgen bereite ihm die Nachfrage nach billigen Bioprodukten mit fraglicher Qualität aus dem Ausland.

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Aufruf zur Kundgebung: "Grundrecht auf Asyl"

 

Liebe Interessierte,

rechte Gruppen überziehen Niedersachsen mit Anti-Asyl-Kundgebungen. Sie stellen mit ihren rassistischen Sprüchen von „Umvolkung, Masseninvasion, Flüchtlinge die keine Flüchtlinge sind“ unser Grundrecht auf Asyl (GG, Art.16) in Frage. Dazu wollen wir nicht schweigen.

Wir unterstützen den gemeinsamen Aufruf von "Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Seevetal" und "Die Linke, Kreisverband Harburg-Land" zu einer

Kundgebung

„Grundrecht auf Asyl“

Am Samstag den 6.2.2016 ab 11.00 Uhr

Wendehammer der Straße Pastorenwiesen vor Edeka-Parkplatz

in Hittfeld

Es gibt bunte Musik- und Redebeiträge zum Thema „Grundrecht auf Asyl“ und zur Situation der Flüchtlinge in Seevetal und im Landkreis Harburg. Bitte Plakate, Fahnen, Logos und anderes für eine bunte Versammlung mitbringen.

Weitere grüne Infos zu dem Thema unter folgendem Link:

 

 

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Der Rat der Samtgemeinde Salzhausen hat in seiner Sitzung am 14.12.2015 auf den Antrag des Grünen Hans-Joachim Abegg beschlossen, dass die Samtgemeinde Salzhausen allen interessierten Firmen sowie den von ihr beauftragten Firmen untersagt, im Rahmen von seismologischen und geophysikalischen Untersuchungen im Aufsuchungsfeld Oldendorf im Eigentum der Samtgemeinde Salzhausen befindliche Flächen zu nutzen.

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Wir haben am 10. Oktober 2015 gemeinsam mit rd. 250.000 Menschen in Berlin gegen TTIP und CETA demonstriert. Es war eine beeindruckende Veranstaltung mit einem klaren Statement gegen drohendes Umwelt- und Sozialdumping, undemokratische Konzernklagerechte und intransparente Verhandlungen.

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Energiewende: Ja, bitte!

Bernd Meinecke von unserem Ortsverband hat sich an dem Wettbewerb des Landesverbandes beteiligt und ein Plakat gegen Strom aus Braunkohle und Atomenergie für Strom aus Wind und Solarenergie entworfen.


"Der von der Gaby Rademacher (Bündnis 90/Die Grünen) und der UNS eingebrachte Antrag auf gentechnikfreie Gemeinde Hanstedt wurde am 22.04.2014 mit großer Mehrheit positiv vom Rat der Gemeinde Hanstedt entschieden. Hanstedt wird damit die 330-zigste gentechnikfreie Kommune in Deutschland. Vorab hat Herr Dr. Ralf Wilhelm vom Julius Kühn-Institut in Quedlinburg (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Deutschland) die Ratsmitglieder  fachlich fundiert über das Thema Gentechnik im Bauausschuss informiert.

Aus Sicht der Grünen ist es klar, dass wir nicht die ganze Welt vor der Gentechnik schützen können. Aber wir können unseren Beitrag leisten, in dem wir versuchen, unsere Gemeinde gentechnikfrei zu halten und damit auch das Thema in die öffentliche Diskussion zu tragen. Denn dann können sich weitere Diskussionen ergeben und eventuell folgen andere Kommunen uns nach.
Es gibt bereits 229 Kommunen in Deutschland, die entsprechende Beschlüsse ge-fasst haben. Unter: http://www.gentechnikfreie-regionen.de/ ist dies nachzulesen. Hierzu haben sich u.a. auch die Stadt und der Landkreis Lüneburg entschieden.

Nachfolgend sind der Antrag und  die Begründung des Antrags durch Gaby Rademacher, die sie in der Ratssitzung vorgetragen hat, beigefügt."   Mehr »

Flächenmanagement und Baulückenkataster

Für die Hanstedter Samtgemeindefraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat Pierre Lösch die Einführung eines Flächenmanagements sowie Baulückenkatasters beantragt. Unter Bezugnahme auf das Zukunftskonzept der Samtgemeinde Hanstedt sieht der Antrag vor, die Neuinanspruchnahme von Siedlungs-, Verkehrs- und zur Bebauung anstehenden Sondergebietsflächen auf 20 ha pro Vierjahreszeitraum zu reduzieren. Die Gesamtfläche der Landschaftsschutzgebiete in der Samtgemeinde Hanstedt soll weitgehend konstant gehalten werden. Weiter wird beantragt, dass solange die Vorgaben für die Bewertung vom Wünschen von Investoren bzw. Mitgliedsgemeinden bei Anträgen auf Änderung des Flächennutzungsplanes nicht erarbeitet sind, keiner weiteren Entlassung aus dem LSG bzw. Änderung des Flächennutzungsplanes zuzustimmen. Hiervon sollen Flächen, für die bereits ein Aufstellungsbeschluss gefasst wurde, ausgenommen werden.

Der komplette Antrag hier

Antrag zur Verkehrssicherheit

Ein gebracht von unserem Ratsmitglied Pierre Lösch.

"Auf den Gemeindestraßen in Hanstedt wurde der Antrag umgesetzt, vor den Schulen und Kindergärten 30 km/h einzuführen.
Auf die Umsetztung auf den Kreisstraßen warten wir noch.


Da der Kreis bereits in Maschen /  Horst vor der Grundschule eine solche Regelung schon mal angeordnet hat, gehen wir davon aus, das, es auf der Kreisstraße zwischen Hanstedt und Dierkshausen auch klappen wird (insbesondere weil die Schüler auf dem Weg zur Sporthalle die Straße queren müssen).
Die Regelung  auf der Landesstraße L213 in Egestorf ist noch fraglich."

Einen Erfolg des Antrages gibt es schon zu vermelden: 
Es wurde eine verkehrsrechtliche Anordnung für die Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h von Mo-Fr in der Zeit von 7:30 bis 16h - nur außerhalb der Ferienzeiten - für die L 213 vor der Grundschule Egestorf ausgesprochen. Die Entscheidung für die K 55 vor der Grundschule Hanstedt steht noch aus. 

 

Der Antragstext

URL:http://www.gruene-salzhausen-hanstedt.de/aktuelles/